Das „Markenzeichen Bewegungskita”

In Niedersachsen haben sich unter Federführung des Kultusministeriums Fachleute aus der Ärzteschaft, aus dem Gemeindeunfallversicherungsverband, Elternverbänden, dem organisierten Sport, den Wohlfahrtsverbänden, den kommunalen Trägern und Universitäten zusammengeschlossen, um die Qualitätsoffensive „Bewegungserziehung im Elementarbereich” in Kindergärten und Kindertagesstätten zu starten. Grundlage des Vorhabens ist die Landtagsentschließung vom 19.02.2004. Das Projekt „Bewegter Kindergarten” besteht aus den Modulen „Rollplan”, „Markenzeichen Bewegungskita” und „Aktionsprogramm Kita - Sportverein”, die zwar einzeln für sich stehen, konzeptionell und strukturell aber aufeinander abgestimmt sind.

Der Qualitätszirkel Bewegungskindergarten, der sich zusammensetzt aus der Turnerjugend Niedersachsen, der Sportjugend Niedersachsen, der Universität Hannover, der Landesturnschule Melle, der Kita Mobile e.V. und dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband, hat in Abstimmung mit dem Kultusministerium und zahlreichen anderen Partnern Qualitätskriterien für Kindergärten entwickelt, die sich ein Profil als Bewegungskindergarten geben wollen. Standards bei den Angeboten, den Räumlichkeiten, Zeitfenstern und der Weiterbildung sollen Transparenz und Einheitlichkeit für Einrichtungen, Eltern und andere Partner schaffen. Der Qualitätszirkel mit seinen Beraterinnen und Beratern wird interessierte Kindergärten fachlich bis zur Verleihung des Markenzeichens betreuen. Nach zwei Jahren ist eine Überprüfung geplant.

Die Vision

erhöht die Qualität von Bewegungsangeboten in den Einrichtungen, die sich darum bewerben,
wird getragen und unterstützt von der Landesregierung, von weiteren Partnern, Fachschulen, Trägern und Kindergärten,
wird in Niedersachsen auf Basis festgelegter Kriterien und nach individueller Beratungsphase vergeben.

 

Die Ziele

Ganzheitliche Förderung der Gesamtpersönlichkeit und des Lernens aller Kinder durch Bewegung

Bewegung in Kitas bringen, erhöhen und unterstützen

Durch:

• Vernetzung von Ressourcen und Kompetenzen

• Definition und erreichen von Standards

• Klarheit über den Begriff „Bewegungskita”

• Qualifizierungsangebote für Erzieherinnen

• Einbindung vieler Partner

• Öffentlichkeitsarbeit für die gute Arbeit in Kitas

• langfristige, nachhaltige Weiterentwicklung